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GalizienWappen Galizien

"Wir Joseph der Andere, vom Gottes Gnaden erwählter Römischer Kaiser, zu allen Zeiten Mehrer des Reichs...

thun hiermit Jedermänniglich kund, dass Wir in unseren Königreichen Ungarn, Galizien und Lodomerien viele unbesetzte, leere und öde Gründe besitzen, welche Wir gesonnen mit Deutschen Reichsgliedern, besonders aus dem Ober-Rheinischen Kreise, anzusiedeln...

.gegeben Wien am ein und zwanzigsten September, Anno siebenzehnhundert zwei und achtzig.

Joseph"


Nach diesem Aufruf von Kaiser Joseph II. sind meine Vorfahren um 1781-1785 aus Haßloch (Pfalz) nach Königsberg in Galizien ausgewandert. Damals lag Königsberg in der österreichisch-ungarischen Monarchie, heute heißt der Ort Wola Żarczycka und gehört zu Polen. In späteren Jahren lebten Nachkommen der Rothaug Familie in vielen deutschen Siedlungen in Galizien, besonders viele in Steinau. Mein Großvater kam aus Steinau nach Reichsheim.Dort baute er sich ein Haus und lebte mit seiner Familie bis zum Kriegsende. Als 1944 die sowjetischen Truppen immer weiter nach Westen vorstießen, flüchteten viele Galiziendeutschen nach Westen.

StrehlenZu dieser Zeit lebten meine Eltern in Mielec, wo sie in Flugzeugwerken Heinkel gearbeitet haben. DieFlucht nach Westen ist ihnen, behindert durch Geburt meiner Schwester, nicht gelungen. So kam meinVater fünf Jahre in die polnisch-russischeBreslauGefangenschaft. Nach der Entlassung blieben meine ElterninNiederschlesien, die inzwischen polnisch wurde. Sie lebten zuerst in Strehlen wo ichim Jahre1952 geboren wurde, dann in Breslau (Wroclaw). Seit May 1981 lebe ich mit meiner Familie in Wuppertal, der Stadt der weltberühmten Schwebebahn Wuppertal


Meine Mutter stammt aus Josefsdorf - einer katholischen Pfälzersiedlung in Galizien. Leider habe ich wenige Informationen über ihre Vorfahren Nowak und Niedenthal. Ich freue mich über jeden Hinweis zu den von mir erforschten Familien

Dorfpläne:  Josefsdorf, Reichsheim

Bilder aus Reichsheim


Mehr über Galizien (Basisinformationen, Geschichtliches, Verwaltungskreise, Datenbanken) finden Sie unter:

Galizien

Galizien-Online Homepage

Galizien 1

Galizien 2

Die Geschichte Galiziens (www.machmer.de)

Die Kolonisation Galiziens unter österreichischer Herrschaft und die Geschichte der deutschen Siedler (www.machmer.de)

Lied der Deutschen in Galizien


Hohenbach, Fallbrun, Reichsheim

Deutsche Wurzeln im Mielecer Gebiet.

Zwischen dem 5. und 9. September 2008 weilten in der Mielecer Umgebung heute in Deutschland lebende Nachkommen der deutschen Kolonisten aus den Kolonien dieser Gegend. Bericht lesen, bitte hier klicken: Reise nach Galizien 2008

Unser Johann Georg Rothaug

der berühmte Kartograph aus Steinau

"Johann Georg Rothaug

Von Fritz Schneikart und Fritz RollwagenLandkarte

Viele von uns Älteren werden sich aus ihrer Schulzeit noch erinnern, dass sie auf den Schulwandkarten die Angaben lasen: Verlag Freytag & Berndt in Wien und bearbeitet von Johann Georg Rothaug. So vertraut uns auch der Doppelvorname des Kartenbearbeiters erscheinen mochte: nur die Eingeweihten, d. h. die Lehrer und die sonstigen Gebildeten, wussten, dass Rothaug aus einer deutschen Siedlung in Galizien Bearbeitet von Johann Georg Rothaugstammte und dass seine Wandkarten, Atlanten und Globen in der weiten Welt verbreitet waren. Die kartographischen Erzeugnisse des Wiener Verlages erschienen nämlich nicht nur in deutscher Sprache, sondern auch in den anderen Sprachen derKarte Donaumonarchie, ja auch in bulgarischer, russischer, englischer, französischer und spanischer Sprache.

Rothaugs Geburtsort ist die westgalizische Kolonie Steinau. Als unser Hannjörg am 11. November 1850 geboren wurde, war Steinau noch eines der stattlichsten rein deutschen Dörfer. Der nachmalige Kartograph ging nach Beendigung der einklassigen Dorfschule zunächst bei einem Gerber im Nachbarort Kamien in die Lehre. Das Jahr 1867 brachte aber die entscheidende Weichenstellung für seine Lebensbahn. In Bielitz war die evangelische Lehrerbildungsanstalt ins Leben gerufen worden, die erste ihrer Art in der ganzen österreichischen Monarchie. Der damalige Leiter der Evangelischen Kirche in Galizien, Superintendent Haase in Lemberg, war bemüht, dem neuen Institut auch aus den galizischen Dörfern begabte Schüler zuzuführen. Die Kirchenleitung hatte sich eine Verbesserung der deutschen Schulen zum Ziel gesetzt. Voraussetzung für die Verbesserung waren voll ausgebildete Lehrer. In der Bielitzer Anstalt aber war die gute Ausbildung gewährleistet. Haase wurde auf den l7 jährigen Gerber aufmerksam gemacht und verschaffte ihm einen Freiplatz für den Besuch der Lehrerbildungsanstalt in Bielitz. Rothaug befand sich also unter den ersten Absolventen der Anstalt. Wegen des großartigen Abschlusses wurden er und seine Jahrgangskameraden von vornherein von der Ablegung der zweiten Lehrerprüfung befreit.

Die Bielitzer Jahre weckten in Rothaug den Drang nach Weiterbildung; er wollte, wenn es nur irgendwie möglich wäre, Vorlesungen an einer Universität hören. Um dies zu bewerkstelligen, wählte er sich als ersten Wirkungsort die Evangelische Schule in Prag. Hier wurde er außerordentlicher Hörer der Karls-Universität. 1871 finden wir ihn aber bereits in Wien, wo er als einer der ersten in Österreich die Prüfung zum Bürgerschullehrer ablegte und an der Bürgerschule, einer damals neuen Schulart, zu wirken begann. Rothaug verschrieb sich der Bürgerschule mit seiner ganzen Person. Er repräsentierte sie als hervorragender Schulpraktiker (zuweilen unterrichtete er gleichzeitig an 3 Schulen!) und diente ihr als Schriftleiter der Fachzeitschrift Die Bürgerschule sowie als Bearbeiter von Lehrbüchern für die Fächer Geographie, Geschichte und Deutsch.

Für den Besuch von Vorlesungen an der Wiener Universität blieb zu seinem Bedauern keine Zeit übrig. Neben seiner beruflichen Tätigkeit und dem ehrenamtlichen Wirken in verschiedenen Fachgremien musste er auch für seine Familie da sein. Seit 1872 war er mit Amalie Türk verheiratet, die er von Bielitz nach Wien holte. Sie schenkte ihm 5 Kinder, starb aber in verhältnismäßig sehr jungem Alter. Auch für seine jüngeren Brüder musste er sich kümmern, denn sein Vater war nach Russisch-Polen ausgewandert.

Johann Georg Rothaug1891 verheiratete sich Rothaug ein zweites Mal. Dass er die zweite Lebensgefährtin aus Steinau holte, bekundet sehr nachdrücklich seine Verbundenheit mit dem Heimatort in Galizien. Seine Ferienaufenthalte in Steinau wurden besonders für die Schuljugend zu unvergesslichen Ereignissen. Er versäumte es nicht, die Dorfhutweide Im Schlag zu besuchen; auf spielende Art verstand er es, den Weidebuben gediegene Kenntnisse in Erdkunde und Biologie beizubringen. Manch einer von ihnen wurde von Rothaugs Beispiel angespornt und entwickelte sich im Laufe der Zeit zum erfolgreichen Schulmann.

Von den beiden Kindern aus der zweiten Ehe mit Elisabeth Günther blieb nur eine Tochter am Leben. Es ist dies Frau Elfriede Schilcher in Klosterneuburg bei Wien, der wir im wesentlichen die gesamten Kenntnisse über das Leben ihres Vaters verdanken. Von ihr wissen wir auch, dass Rothaug eine umfangreiche Selbstbiographie verfasst hat, die aber in den Wirren der Jahre 1945/46 verloren ging.

In die Zeit nach der zweiten Heirat fällt Rothaugs restlose Hinwendung zur Kartographie. Von entscheidender Bedeutung wurde dabei seine Verbindung mit dem Verlag Freytag & Berndt. In jener Zeit war die Heimatkunde ein moderner Begriff, und Rothaug war der erste, der auf die Idee verfiel, die Heimatkunde für die Gestaltung eines Schulatlasses nutzbar zu machen. Der Verlag griff die Idee auf. Als Ergebnis der Zusammenarbeit erschien 1893 der Wiener Heimatatlas; er war für die Volksschule bestimmt und fand bei der Wiener Lehrerschaft sofort uneingeschränkte Anerkennung. 1894 war die Wandkarte der österreichisch-ungarischen Monarchie fertig; 1897 folgten die Planigloben, die Wandkarte von Europa und ein Volksschulatlas. Zum Standardwerk des Verlages wurde der 1898 herausgebrachte ,Bürgerschulatlas, der sich in wenigen Jahren alle Bürgerschulen in Österreich eroberte und in immer neuen und erweiterten Auflagen erschien.

Ein besonderer Vorzug der Kartenwerke aus dem Verlag Freytag & Berndt war die von Rothaug sehrnachdrücklich vertretene Forderung nach einer tunlichsten Übereinstimmung der Maßstäbe. Auch war er darauf bedacht, dass die Kartenblätter der Atlanten im Umfangder dargestellten Gebiete jeweils mit den vom Verlag herausgebrachten Wandkarten übereinstimmten. Rothaug und seinem Verlag ist es zu verdanken, dass sich Österreich auf dem Gebiet der Kartographie vom Ausland weitgehend unabhängig machen konnte und österreichische Kartenwerke im Ausland bekannt und begehrt wurden. Dieser Tatsache trug die Regierung gebührend Rechnung: Franz Josef 1. verlieh unserem erfolgreichen Landsmann um die Jahrhundertwende nacheinander die Titel Professor und Schulrat.

Aus Raummangel ist es hier nicht möglich, alle Werke aufzuzählen, die in der Zusammenarbeit zwischen Verlag und Rothaug entstanden sind. Es sei nur auf die Vorzüge der Freytagschen Karten gegenüber solchen anderer österreichischer Verlage hingewiesen. Rothaug richtete ein besonderes Augenmerk auf die Farbenskala seiner Karten. Durch die von ihm angewandten Farbstufen kamen die verschiedenen Höhenlagen des Geländes in natürlichster, dabei auch sehr plastischer Weise zum Ausdruck. Diesen Vorzug ließ bereits die 1903 erschienene Wandkarte der Umgebung von Wien (1 : 30.000) erkennen. Ein weiterer Fortschritt bedeutete 1905 die Wandkarte von Niederösterreich (1:150.000). Rothaug war es auch, der als erster in Österreich die schräge Beleuchtung heimisch machte. Sie ist besonders wichtig für die zeichnerische Gestaltung von reinenGebirgslandschaften. Der plastische Effekt beruht darauf, dass man eine meistenteils aus nordwestlicher Richtung wirkende Lichtquelle annimmt, wodurch die dem Licht abgewandten Gebirgspartien in Schatten getaucht erscheinen.

Auch an den seit 1908 bei Freytag & Berndt erscheinenden Erdgloben hat Rothaug maßgeblich mitgewirkt. Schon vorher hatte er für den Unterricht am Globus eine verstellbare Schattenhaube erdacht. Sie war aus schwarzem Blech und mit dem Globus so verbunden, dass sich die verschiedenen Tages- und Nachtlängen auf der ganzen Erdkugel veranschaulichen ließen. Diese Erfindung wurde 1907 unter Nr. 28998 vom K.K. Patentamt genehmigt.

Als man im Jahre 1912 für die Propagierung der Freytag´schen Kartenwerke die Kartographische und Schulgeographische Zeitschrift ins Leben rief, übernahm Rothaug die Schriftleitung. Die Zeitschrift sprengte alsbald den engen Rahmen einer Hauszeitung und gewann allgemeine Bedeutung. Es wurden darin Fragen des Unterrichts und der Pädagogik erörtert und die Erzeugnisse anderer Verlage fachgerecht gewürdigt. Namhafte Gelehrte aus dem gesamten deutschen Sprachgebiet arbeiteten an der Zeitschrift.

Mit Ausbruch des Krieges begann Rothaugs Schaffenskraft sichtbar zu erlahmen. Die Folgen eines Schlaganfalles konnte er nicht mehr ganz überwinden. Er zog sich immer mehr auf sein Landhaus in Ober-Rohrbach bei Wien zurück und lebte seiner Familie, seinem Garten, seinen Bienen und seiner Jagd. Zur Tragik seines Lebens gehört es, dass die mit den Verlagen getroffenen Abmachungen über Beteiligungen und Honorare für seine Werke wegen der völligen Entwertung und Abschaffung der Kronenwährung in Österreich nicht mehr zu realisieren waren. Die Nachfolgestaaten der Donaumonarchie kümmerten sich nicht um alte Verlagsrechte. Nur die Firma Freytag & Berndt hielt ihrem Mitarbeiter die Treue und erneuerte die alten Verträge. 1921 wurde ihm von der neuen österreichischen Regierung der Titel eines Schulrates wieder verliehen. Vier Jahre später starb Rothaug im Krankenhaus in Korneuburg, tief betrauert von seiner Familie und von dem großen Kreis seiner Freunde und ehemaligen Mitarbeiter."

Quelle: „...bis nach Steinau“ von Günther Kuhnke. Seite 228-231, Galiziendeutsches Heimatarchiv, Gruppe I/5 Nr. 165

 

Nach meinen Recherchen starb Johann Georg Rothaug am 4 März 1924 in Wien.

Noch mehr über Johann Georg Rothaug im Auszug aus:

"SCHULATLAS I. (Zu seiner Geschichte in Österreich)

Wolfgang Sitte (1999 – bisher unveröffentlichter Artikel zu einer österreichischen Fachdidaktik GW – Hg. H.Wohlschlägl/W.Sitte, Institut für Geographie der Universität Wien)

Auch Johann Georg Rothaug, der schon in den 80er Jahren bei Artaria und Tempsky, ab den 90er Jahren bei Freytag-Berndt zahlreichen Heimats-, Volks-, Bürgerschul- und stumme Studienatlanten bearbeitete, bemühte sich auf der Grundlage der bei Freytag-Berndt entwickelten Farbhypsometrie um eine Verbesserung der Geländedarstellung[10]. Sein Vaterländischer Geographischer Schulatlas auf heimatkundlicher Grundlage in Karten und Bildern für sechs- und mehrklassige Volksschulen und für Bürgerschulen (Ausgabe für Krain und Küstenland, 2. Auflage 1912) enthielt 62 Karten, davon waren 25 kleinmassstäbige physische Karten, die nicht durch einen weißen Seitenrand, sondern durch einen blau bedruckten eingerahmt wurden, was ihre Wirkung steigerte. Seine acht thematischen Karten hatten kein „Briefmarkenformat“, sondern waren ganzseitig. Didaktisch interessant ist, dass es zur Behandlung des Klimas in Europa auch eine Karte des Frühlingseinzuges gibt. 45 zum. Teil farbige Bilder zeigen Bauten, Landschaften und Völkertypen. Die wichtigsten geographischen Begriffe werden auf einem farbigen Idealbild und einer Ideallandschaft zusammengefasst. Auch eine Luftaufnahme aus einem Ballon enthält der Atlas. Schon in den neunziger Jahren enthielten manche Volks- und Bürgerschulatlanten Rothaugs zahlreiche Balken und Kreisdiagramme, um die Größe von Landflächen und Bevölkerungen den Schülern anschaulich vorzuführen."


Noch mehr über Johann Georg Rothaug im Auszug aus:

"Zur Chronik von Steinau

Nachtrag

Ldsm. Johann Reinberger hat mit der Verfassung der Chronik seines und meines Geburtsortes eine große Leistung voll­bracht. Die mühevolle Zusammenstellung der vielen Daten sollte nicht als abgeschlossen gelten, ohne noch eines Mannes zu gedenken, der aus Steinau stammt, durch seine Schulwand­karten und Atlanten berühmt wurde, Steinaus größter Sohn genannt werden muß und somit allen Galiziendeutschen zur Zier und Ehre gereicht: Johann Georg R o t h a u g, geboren am 11. November 1850 in Steinau Nr. 26, gest. am 4. März 1924 in Korneuburg bei Wien.

Nach dem Besuch der Dorfschule kam Rothaug zur Erlernung der Gerberei ins Nachbarstädtchen. Seinem Wissensdurst ge­nügte dieses Gewerbe gar nicht, durch die Empfehlung des Superintendenten konnte er in die neu entstandene evang. Lehrerbildungsanstalt in Bielitz eintreten und das Reifezeug­nis erlangen. Die erste Anstellung fand er in Prag, wo er auch Vorlesungen an der Universität besuchte. Dann kam er nach Wien, wurde Bürgerschullehrer, Mitarbeiter an Fachzeitschrif­ten und Verfasser von Lehrbüchern. Rothaug schuf moderne Atlanten und Wandkarten mit neuer Farbengestaltung und führte später auf den Karten die schräge Beleuchtung als er­ster in Österreich ein. Sein neuer Globus wurde patentiert, seine Karten werden heute noch (mit geänderten Grenzen) gedruckt. Für die hier nur zum Teil angeführten und sonsti­gen vielseitigen, wegweisenden Arbeiten und Verdienste ver­lieh ihm um die Jahrhundertwende Kaiser Franz Josef die Titel „Schulrat" und „Professor".

Ldsm. Rothaug war in erster Ehe mit Amalia Türk aus Bie­litz vermählt, in der zweiten mit Elisabeth Günther aus Steinau. Der ersten entsprossen 4 Mädchen und l Sohn, der zwei­ten l Sohn und l Tochter Elfriede, die mit Dr. Dipl.-Ing. Erich Schilcher in Klosterneuburg bei Wien verheiratet ist. Zwei Töchter aus der ersten Ehe leben noch, 81 und 84 Jahre alt, der Sohn Dr. Rudolf R. war Mittelschulprofessor und starb 1948, dessen Sohn ist Arzt in Niederösterreich. Es wäre noch viel über J. G. Rothaug aus Steinau zu berichten. Alle deutschen Lehrer in Galizien und ganz Österreich haben seinen Namen und seine Karten gekannt, einige noch lebende ihn auch persönlich, alle werden seiner Größe, Hochachtung Verehrung zollen, wir Steinauer dürfen stolz auf ihn sein.

Fr. Rollwagen"

Quelle:
„Heiliges Band": „Der Galiziendeutsche“, Ausgaben von Mai 1961. Herausgeber: Hilfskomitee der Galiziendeutschen, Saumweg 19, 70192 Stuttgart


Noch mehr über Johann Georg Rothaug im Auszug aus:

Wikipedia - Atlas (Kartografie)

"Einen großen Aufstieg machte die österreichische Kartographie vor allem mittels Veröffentlichungen der Wiener - später fusionierten - geographischen Anstalten Artaria und Freytag & Berndt. Bei Artaria wurde der Handatlas von Scheda und Steinhauser (1868-92) verlegt und erschienen die Schulatlanten von Steinhauser (ab 1865), Peucker (ab 1892) und Johann Georg Rothaug (ab 1880), der auch bei Tempsky in Wien einen Schulatlas gestaltet hatte (ab 1884). Die Atlanten von Rothaug kamen seit den 1880er Jahren auch bei Freytag & Berndt (später `Freytag-Berndt u. Artaria´ - http://www.freytag-berndt.at ) heraus und wendeten eine neue Farbhypsometrie an. Der Sohn J.G. Rothaugs, Rudolph Rothaug, gab dort 1911 den sehr weit verbreiteten `Geographischen Atlas zur Vaterlandskunde an den österreichischen Mittelschulen´ heraus."


Noch mehr über Johann Georg Rothaug im Auszug aus:

Seltener “Kugelhauben-Globus”von Johann Georg RothaugDorotheum

Seltener “Kugelhauben-Globus”von Johann Georg Rothaug,
Wien um 1910, “Joh. Georg Rothaugs / WIENER / SCHULGLOBUS / KLEINE AUSGABE / Maßstab 1:60Mill. / ÖSTERR., UNGAR.& DEUTSCHES PATENT / Kartogr. Anstalt / G. FREYTAG & BERNDT, WIEN.”, Gipskugel mit 12 lithographierten und kolorierten Segmenten, versilberter Halbmeridianring aus Messing, halbkugelförmige Haube aus schwarzem Blech zur Vernaschaulichung der Nachthalbkugel, lackierter Eisenguß fuß, etwas stockfleckig, ca. 2,5 cm grosse Fehlstelle in Sibirien. Dm. 21 cm, Höhe ca. 48 cm. (WU).

 


Seitengestaltung: Josef Rothaug, Genealogie, Galizien


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